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Regelung

Das ganze Abfallmanagement  unterliegt einem sehr komplexen Erfüllungsrahmen seitens jeder von dem Abfallmanagement  betroffenen Partei; die Komplexität ist durch die Koordinationsnotwendigkeit aller Bestimmungen bedingt, die oft in nicht homogenen und ständig veränderlichen Regelungen enthalten sind.

Italienische Regelung

Das Abfallmanagement in Italien ist von dem Vierten Teil des Gesetzdekrets vom  3 April 2006, n. 152 geregelt („Umweltregelung“), das auch „Umweltgesetz“ genannt wird, das seit dem 29 April 2006 wirksam ist und durch die Aufnahme der Gemeinschaftsrichtlinien auf dem Gebiet der Abfälle, der gefährlichen Abfälle, der Verpackungen und Verpackungsabfälle erlassen wurde. Diese Maßnahme hat unter anderen, das Gesetzdekret vom 5 Februar 1997, n. 22 (so genannt „Dekret Ronchi“) durch Aufrechthaltung (bis zur neunen Regelung) der ganzen kräftigen und vorschriftsmäßigen Regelung, die in der Zwischenzeit in Kraft getreten war, außer Kraft  gesetzt und ersetzt.

Der Vierte Teil des Umweltgesetzes betrifft die Abfälle und die Sanierungen („Regelungen auf dem Gebiet des Abfallmanagements und der Sanierungen der verunreinigten Gebiete“); derselbe wurde von dem Gesetzdekret vom 3 Dezember 2010, n. 205 (Aufnahme der Richtlinie 2008/98/EG über die Abfälle) mit bedeutenden Veränderungen geändert.

Das Gesetz sieht eine Reihe von Verpflichtungen der im Abfallmanagement handelnden Parteien vor,  die gemäß der Eigenschaften des Abfallerzeugers und der erzeugten Abfallarten verschieden sind. Die Verpflichtungen betreffen alle Phasen des Abfallmanagements, ab der Sammlung bis zu den Phasen des nachfolgenden Managements, ab der Führung der für die Garantie der Abfallkontrolle notwendigen Dokumentation, bis zur Eintragung in das Nationale Verzeichnis der Umweltfachbetriebe, im Fall man bestimmte Tätigkeiten ausüben möchtet, bis zur Notwendigkeit der Erteilung der Genehmigungen seitens der zuständigen Behörden.

Regelung über die grenzüberschreitende Verbringung

Die Europäische Union (EU) hat ein Überwachungs – und Kontrollsystem jeder Abfallverbringung  in den eigenen Grenzen und mit den Ländern der Europäischen Freien Handelsvereinigung (EFTA, European Free Trade Union), mit der Organisation für die Mitarbeit und die wirtschaftliche Entwicklung (OCSE) und mit den dritten Ländern, die Vertragspartner des Basler Übereinkommen sind, gegründet.

Zu diesem Zweck hat sie die Verordnung (EG) n. 1013/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14 Juni 2006 bezüglich der Abfallverbringungen erlassen, die von der Verordnung (EG) n. 219/2009 vom 20 April 2009, von der Richtlinie 2009/31/EG vom 25 Juni 2009 und von der Entscheidung 2010/438/EG vom 1 Januar 2010 ergänzt und verändert wurde.

Diese Verordnung beabsichtigt die Verstärkung, die Vereinfachung und die Erklärung des Kontrollverfahrens der Abfallverbringungen um den Umweltschutz  bei Verminderung der Gefahr von nicht kontrollierten Abfallverbringungen zu verbessern.

Die Verordnung betrifft fast alle zu liefernden Abfallarten. Nur die radioaktiven Rückstände und einige andere Abfallarten fallen unter ihrem Anwendungsbereich nicht, weil sie anderen verschiedenen Kontrollsystemen unterliegen.